Dieser Eintrag wurde am Dienstag, 26. April 2011 um 12:59 erstellt und ist abgelegt unter Rückblick.

Ein Gottesdienst besonderer Art

Begeisterndes Konzert der „Wolkenflügler“

Neckarsteinach   (Rin/Frö) Die Musikgruppe Wolkenflug ist schon längst kein bloßer Geheimtipp mehr. In Neckarsteinach und Umgebung kennt man die Gruppe schon viele Jahre und trägt sich den Konzerttermin frühzeitig in seinen Kalender ein. Davon zeugte die bis auf den letzten Platz gefüllte Ev. Kirche am letzten Samstag. Zu ihrem alljährlichen Herbstkonzert hatten die 10 Frauen geladen und Viele waren gekommen. Mit viel Lebendigkeit und Natürlichkeit und gleichzeitig tiefer Sammlung begeisterten sie mit ihrem Programm jung und alt.

Mit ihrer neu komponierten „Wolkenflug-Hymne“ von Anne Diener und dem Lied „Open the eyes of my heart, Lord“ eröffneten sie den Reigen der christlichen und auch weltlichen Lieder aus Gottesdiensten, von bekannten Musikern, aus verschiedenen Kulturen in unterschiedlichen Sprachen. Und das Wunderbare: aus all diesen Liedern – laut und leise, a capella oder mit Gitarre und Klavier und Trommel vorgetragen, anbetend  oder fragend und staunend an Gott gerichtet – wurden ein schönes Ganzes. Manche sagten sogar: „Das war ein wunderbarer Gottesdienst. Er hat uns alle mitgenommen“.

Abwechslungsreich führten die Frauen durch das Reich der Filmmusik mit Stücken wie „I will follow him“, „Moon River“ oder dem Klavierstück „Kiss the rain“. Geistliche und nachdenkliche Töne stimmten sie an mit Lieder wie „Anno Domini“, „Singt das Lied der Lieder“ oder „Zünde an dein Feuer“. Es gab Gänsehaut bei „Hijo de la luna“, Trommeln und Klatschen mit dem afrikanischen „Yakanaka“, rockige Gitarrenklänge bei „People get ready“und eine Rhythmusüberraschung mit der sogenannten „Bodypercussion“.

Die lebendige Ausstrahlung der 10 so unterschiedlichen Frauen und die Echtheit und die Liebe zu diesen Liedern und zu Gott,  berührten die Besucher. Man ließ sich fallen, bewegte sich im Rhythmus der Lieder mit, klatschte mit oder schloss einfach die Augen und wurde beinahe eins mit den „Wolkenflüglern“ und ihren Liedern. Wahrlich ein „besonderer Gottesdienst“ und unzählige glückliche Gesichter am Ende dieses Samstagabends.

Jürgen Rink